Fernstudium, Weiterbildung & Fortbildung Ratgeber

Fernstudium, Weiterbildung & Fortbildung RatgeberHerzlich willkommen auf der Seite www.weiterbildung-abc.de. Das Thema des „lebenslangen Lernens“ ist aus dem Berufsalltag nicht mehr wegzudenken. Angefangen bei der steigenden Bedeutung der Schulausbildung bis hin zur beruflichen Weiterentwicklung im Betrieb oder der Freizeit zur Arbeitsplatzsicherung und Karriereplanung finden Sie hier wertvolle Informationen zum Thema Weiterbildung.

Das Thema Aus- und Weiterbildung ist in der Zeit der Globalisierung und Spezifizierung von Arbeitsabläufen wichtiger denn je. Der Bedarf an geringfügig ausgebildeten Arbeitskräften sinkt beständig, während der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften ansteigt. Arbeitnehmer, die auf Dauer einen festen und zukunftsträchtigen Beruf ausüben möchten, sollten auf die Erweiterung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten besonderen Wert legen.

Die Weichen für einen erfolgreichen Berufsweg stellen zum einen die Schulbildung und zum anderen die Bereitschaft zur Weiterbildung. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ermöglicht allen Arbeitnehmern die Zulassung zur Meisterprüfung oder gar einem fachbezogenen Studium. Neben aktuellem Fachwissen sind auch Fremdsprachen heute ein wesentlicher Bestandteil des beruflichen Aufstiegs. Es gibt kaum einen Beruf, der heute ohne Kenntnis in wenigstens einer Fremdsprache auszuüben ist.

Auf www.weiterbildung-abc.de finden Sie wichtige Orientierungshilfen zum Thema der beruflichen Weiterbildung. Jede Branche hat eigene Anforderungen an die Qualifikation von Arbeitnehmern. Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung stehen verschiedene Wege zur beruflichen Weiterbildung zur Verfügung, die bei einer langfristigen Karriereplanung helfen.

Schulische Ausbildung

menschen24_flDie schulische Ausbildung ist der Grundstein für die berufliche Entwicklung von Menschen. Neue Studien haben ergeben, dass der Schulabschluss maßgeblich für den Einsatz auf dem Arbeitsmarkt verantwortlich ist. Die Grundlagen, auf der in der Berufsausbildung oder dem Studium aufgebaut werden kann, werden bereits in den Haupt- oder Realschulen oder dem Gymnasium gelegt.

Doch auch zur Berufsausbildung stehen sehr viele schulische Ausbildungsorte zur Verfügung. Fachschulen, private Bildungseinrichtungen und vor allem die Universitäten sind wichtige Säulen der schulischen Ausbildung. Bei schulischen Ausbildungsgängen sind meist ein oder mehrere Praktika in die Ausbildungszeit integriert. Somit wird gewährleistet, dass auch die schulische Ausbildung praktische Kenntnisse vermittelt.

Berufliche Ausbildung

Die berufliche Ausbildung von Jugendlichen wird in Deutschland hauptsächlich in Form des Dualen Systems durchgeführt. Dies bedeutet die theoretische Ausbildung in der Schule, die mit der praktischen Ausbildung im Betrieb verzahnt wird. Zusätzlich haben sich in den letzten fünf Jahren zahlreiche neue Formen, wie der geteilte Ausbildungsplatz und vor allem die schulische Ausbildung im Ausbildungsbereich etabliert. Beim geteilten Ausbildungsplatz teilen sich zwei Betriebe die Ausbildung eines Auszubildenden. Dies ist vor allem in strukturschwachen Gebieten und bei Firmen sinnvoll, die keine vollständige fachliche Ausbildung leisten können. Seit einigen Jahren ist zudem verstärkt der Bereich des Übergangssystems für die berufliche Ausbildung hinzugekommen. Jugendliche, die keinen dualen oder schulischen Ausbildungsplatz erhalten, können im Rahmen des Übergangssystems Qualifikationen erlangen, um einen besseren Start ins Arbeitsleben zu bekommen. Dieses Angebot ermöglicht oft auch das Erreichen eines Schulabschlusses und damit eine bessere Voraussetzung bei der Ausbildungssuche.

Studium

weiterbildung5_flDas Studium ist für immer mehr Menschen der Garant auf eine gradlinige Berufslaufbahn. Immer häufiger jedoch wird das Studium gleichzeitig mit betrieblicher Arbeit durchgeführt. Die praxisbezogene Ausbildung wird auch für Studenten immer bedeutsamer. Zugleich ist das Studium neben dem Beruf für immer mehr Arbeitnehmer als Weiterbildungsmöglichkeit attraktiv. Neue Studien zeigen, dass immer mehr Arbeitnehmer mit Berufserfahrung die Möglichkeit eines Studiums wählen, um ihre berufliche Qualifikation zu erhöhen.

Ein Studium, das in Anschluss an eine Berufsausbildung und einer entsprechenden mehrjährigen Arbeitserfahrung erfolgt, wird wissenschaftliche Weiterbildung genannt. Diese Form des Studiums wird meist berufsbezogen durchgeführt, um die Qualifikation im erlernten Beruf zu erhöhen. Neben der Möglichkeit, eines Regelstudiums an einer Universität sind auch Fernstudiengänge möglich. Hier wird das Studium in der Freizeit mit Präsenztagen an der Fernuniversität. Diese Form ermöglicht es, das Studium durchzuführen, ohne den Beruf zu vernachlässigen. Zudem können neue Kenntnisse sofort in der Praxis ausgeführt werden.

Weiterbildung als Aufstiegsfortbildung

Die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt steigen stetig an. Vor allem besteht in den meisten Branchen ein erheblicher Mangel an qualifiziertem Fachpersonal. Umso wichtiger ist die Weiterbildung als Aufstiegsfortbildung. Diese wird in vielen Fällen bereits von den Unternehmen selbst durchgeführt. Doch vor allem die Eigeninitiative der Arbeitnehmer, ein fachlich immer qualifizierteres Wissen zu besitzen, ist für den dauerhaften Erfolg im Berufsleben und die Wahrung von Aufstiegschancen besonders wichtig.

Obwohl viele Unternehmen in ihrer Budgetplanung das Thema Weiterbildung berücksichtigen, ist immer häufiger die Eigeninitiative der Arbeitnehmer gefragt. Vor allem bei der Weiterbildung als Aufstiegsfortbildung ist der Wille des einzelnen Arbeitnehmers zur Wissenserweiterung besonders wichtig. Die Signale, die durch eine private Weiterbildung an den Arbeitgeber vermittelt werden, sind meist unmissverständlich und ermöglichen einen beruflichen Aufstieg.

Fortbildungen – privat und betrieblich

menschen12_flJedes Unternehmen besitzt heute Kapazitäten zur betrieblichen Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Doch auch die privaten Fortbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel über eine Fernuniversität oder eine Fernschule, decken den Weiterbildungsbedarf der Arbeitnehmer ab. Bildungsurlaub ermöglicht den meisten Arbeitnehmern, fachbezogene Schulungen bei Innungen der Handelskammer oder Berufsverbänden und privaten Akademien durchzuführen. Zu den Bereichen, die durch die betrieblichen Schulungen abgedeckt werden können, gehört neben der Vermittlung von branchenspezifischem Fachwissen oder IT-Schulungen vor allem auch das Erlernen von Fremdsprachen. Auch die Bereiche Konfliktmanagement, Kundenservice oder Zeitmanagement sind wichtige Themen bei der betrieblichen Schulung geworden.

Im Bereich der Fortbildung wird zwischen Anpassungs- und Aufstiegsfortbildung unterschieden. Die Anpassungsfortbildung versteht man im Allgemeinen Maßnahmen des Arbeitgebers, um seine Mitarbeiter für die Tätigkeit in einem bestimmten Bereich zu qualifizieren, ohne dass damit ein beruflicher Aufstieg verbunden ist. PC-Schulungen, Einweisungen an neuen Maschinen oder ein Fremdsprachentraining gehören daher meist in diesen Bereich.

Schulungen – privat und betrieblich

Die betriebliche Weiterbildung wird mittels Seminaren und Schulungen durchgeführt. Diese Schulungen können durch interne Fachleute oder externe Trainer durchgeführt werden. Auch das E-Learning, bei dem Module am PC im Internet vermittelt werden, gehört zum Bereich betriebliche Schulungen. Neben der Vermittlung von Fachwissen ist auch die Verbesserung der „Soft Skills“ inzwischen von großer Bedeutung für Arbeitnehmer. Nicht nur Führungskräfte, auch Arbeitnehmer in nicht-leitenden Funktionen benötigen heute Fähigkeiten in den Bereichen Selbstmanagement, Work-Life-Balance oder Persönlichkeitsentwicklung.

Per Gesetz wird geregelt, dass der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer zur Weiterbildung an anerkannten Einrichtungen freistellen muss. Diese Freistellung wird Bildungsurlaub genannt. Er muss zusätzlich zum gesetzlichen Urlaub gewährt werden und darf ausschließlich zur beruflichen Weiterbildung genutzt werden. Als Weiterbildung werden dabei neben externen und internen Weiterbildungsmaßnahmen auch Umschulungen, Seminare oder Informationsveranstaltungen, Symposien oder praxisnahe private Weiterbildungsmaßnahmen angesehen.

Eine Sonderform der betrieblichen Weiterbildung ist „Training on the Job“. Hierbei werden Mitarbeiter von einem Kollegen in einem neuen Arbeitsfeld weitergebildet und erlernen die Tätigkeiten durch Beobachtung und eigene Arbeit im neuen Bereich.