Weiterbildung & Fernstudium – kaufmännische Berufe - Gebäudeenergieberater/in (HWK) - Ausbildung
Gebäudeenergieberater/in (HWK) - Vollzeit oder Teilzeit-Lehrgang?
Wer eine Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater/in (HWK) anstrebt, muss sich zu Beginn damit auseinandersetzen, ob er diese in einem Vollzeit- oder Teilzeit-Lehrgang absolvieren möchte.
Es gibt bei beiden Varianten für den Einzelnen Vor- und Nachteile, allerdings führen sie zum gleichen Ziel.
Vor- und Nachteile der verschiedenen Lehrgänge
Grundsätzlich nimmt ein Vollzeitlehrgang weniger Zeit in Anspruch als ...
Eine Ablenkung durch gleichzeitige Berufstätigkeit und die dadurch unvermeidliche straffe Zeitorganisation entfallen völlig. Neben der Ausbildung sollte bei dieser Weiterbildungsart ausreichend Raum für die Nachbereitung des Unterrichtsstoffes bleiben, welche besonders im Hinblick auf die Prüfungsvorbereitungen immens wichtig ist.
Ein entscheidender Nachteil eines Vollzeitlehrgangs ist das Fehlen einer Vergütung. Bei der Teilnahme an diesem Lehrgang hat man über die Dauer des Lehrgangs kein Einkommen. Hinzu kommen allerdings die Kosten für die Weiterbildung selbst und für die Anschaffung von Lern- und Arbeitsmaterialien.
Die Ausbildung zum/r Gebäudeenergieberater/in in Vollzeit kommt daher nur für Personen ...
Andererseits ist ein bestimmter Personenkreis förderungsberechtigt. Welche Förderungen in Frage kommen, lässt sich beim Bildungsträger oder der Agentur für Arbeit in Erfahrung bringen. Arbeitslose, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, können sich in der Regel eine Förderung sichern. Entscheidungen werden aber in dieser Hinsicht immer individuell getroffen.
Wie man seine Lebenshaltungskosten bestreitet, dürfte bei dem Besuch einer Teilzeitweiterbildung keine Rolle spielen. In dem Falle nimmt man an der Maßnahme berufsbegleitend teil. Das heißt, man geht normal arbeiten und besucht am Abend oder an den Wochenenden die Unterrichtseinheiten. Die Dauer der Maßnahme verlängert sich entsprechend auf bis zu zwölf Monate. Der zeitliche Aufwand ist wöchentlich um einiges minimaler als in der Vollzeitausbildung, jedoch müssen die gleichen Inhalte erfasst werden, was die längere Dauer erklärt.

Teilzeitlehrgänge erfordern viel Disziplin
Von den Anforderungen her ist die Teilzeitausbildung gegenüber der Variante in Vollzeit als schwieriger einzustufen. Da man sich nicht vollumfänglich der Weiterbildung widmen kann, ist das Lernen häufig mühsamer. Man wird ständig aus dem Unterrichtsstoff herausgerissen. Der Unterricht in den Abendstunden ist für viele eine große Belastung.
Nicht jeder ist nach einem langen Arbeitstag noch fit genug, um Wissen in sich aufzunehmen. Die Freizeit steht hauptsächlich im Zeichen des Lernens. Das wiederum zieht stellenweise Probleme im Privatleben mit sich. Die Übereinkunft von Beruf, Weiterbildung und Privatem setzen ein gutes Zeitmanagement voraus.
Fazit:
Ob Teilzeit- oder Vollzeitlehrgang in Bezug auf die Fortbildung zum/r Gebäudeenergieberater/in (HWK) besser ist, hängt von den persönlichen Umständen ab. Es ist ebenfalls eine Frage der Selbstdisziplin und des Durchhaltevermögens.
So kann es beispielsweise für einen jungen Menschen im Sommer eine große Herausforderung darstellen, wenn Freunde bei brütenden Temperaturen ins Bad aufbrechen und man selbst lernen muss. Alle Umstände sollten bei der Wahl der Ausbildung in Betracht gezogen werden. Ist eine Familie vorhanden, macht ein Gespräch im Vorfeld Sinn, wie sich das Leben während der Fortbildung verändern wird und ob alle damit umgehen können.
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