Staatlich geprüfter Betriebswirt/in-Weiterbildung

Staatlich geprüfter Betriebswirt/in – Weiterbildung in BWL

Die Ausbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt kann auf unterschiedliche Weise absolviert werden. Es gibt berufsbegleitende Fernkurse und Vollzeit- sowie Teilzeitlehrgänge. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit BWL an einer Universität oder Hochschule, zu studieren.

Dauer und Umfang des BWL – Studiums

Das BWL Studium dauert an einer Fach- Hochschule sechs Semester und an einer Universität zehn Semester. Im ersten Teil des Studiums werden die Grundlagen in den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften, Mathematik, Wirtschaftsinformatik und Sprachen vermittelt. Im Anschluss ...

an das Grundstudium erfolgt eine Abschlussprüfung. Das Vordiplom ist Voraussetzung für den Beginn des Hauptstudiums. Im Hauptstudium wird das Wissen der Grundlagenfächer gefestigt und weiter vertieft. Außerdem erfolgt die Auswahl spezifischer Funktionsfächer wie zum Beispiel die Unternehmensführung, Finanzierung, Investition, Marketing oder Personal. Diese Funktionsfächer sind auf unterschiedliche Berufszweige spezialisiert. Dazu gehören Wirtschaftszweiglehren, Industriebetriebslehren, Bankbetriebslehren und Immobilienökonomie- Lehren. Das Hauptstudium wird durch die Diplomprüfung abgeschlossen.

Betriebswirte und Fachwirte

Betriebswirte und Fachwirte unterscheiden sich im Ausbildungsschwerpunkt. Zu den Weiterbildungen der Fachwirte gehören unter anderem die Bankfachwirte, Fachwirte für Finanzberatung, Handelsfachwirte, Industriefachwirte, Medienfachwirte, Technische Fachwirte sowie Wirtschaftsfachwirte. Die einzelnen Fortbildungsgänge sind branchen- und berufsbezogen. Die Grundvoraussetzung für eine Weiterbildung zum Fachwirt ist eine kaufmännische Ausbildung und kaufmännische Erfahrung. Weiterbildungen zum Fachwirt finden in der Regel berufsbegleitend in Firmen und Unternehmen statt ...
. Die Prüfung zum Fachwirt wird bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer abgelegt. Die Qualifikation ist der kaufmännischen Ausbildung gegenüber höher gestellt, jedoch nicht mit einem Hochschulstudium zu vergleichen. Sie ist der Meisterprüfung für das Handwerk gleichzusetzen. Mit der erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung erlangt der Fachwirt die Befähigung für den Ausbildungsgang zum staatlich geprüften Betriebswirt. Dies ermöglicht ihm attraktive Berufschancen, da ein Betriebswirt flexibel einsetzbar ist. Auf Grund seiner umfangreichen Kenntnisse in der Betriebswirtschaft, leitet und plant er die Aufgaben in einem Unternehmen. Das Aufgabengebiet eines Betriebswirtes ist sehr umfangreich und verantwortungsvoll.

Unterschiedliche Betriebswirte

Grundsätzlich unterschieden sich akademische von nicht akademischen Betriebswirten. Die akademische Ausbildung erfolgt nur an Universitäten und Fachhochschulen. Abiturienten bietet sich auch die Möglichkeit, eine duale Ausbildung zum Betriebswirt zu absolvieren. Dabei findet die kaufmännische Ausbildung in einem Unternehmen statt, während das theoretische Wissen von entsprechenden Akademien vermittelt wird. Durch die erfolgreich abgeschlossene Prüfung bei der Industrie – Handelskammer erhält der Absolvent den Titel Betriebswirt. Betriebswirte sind international geschätzt und anerkannt. Sie arbeiten in Unternehmen meistens in mittleren bis hohen Führungspositionen und erzielen ein adäquates Grundgehalt. In den meisten Fällen werden zusätzlich ein13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld gezahlt.

 

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1 Ausbildung zum geprüften Betriebswirt/in IHK Kosten, Dauer
2 Geprüfter Betriebswirt als Vollzeit oder berufsbegleitendes Studium?
3 Geprüfter Betriebswirt/in als Fernstudium, Fernlehrgang, Fernkurs
4 Staatlich geprüfter Betriebswirt/in oder Diplom bzw. Bachelor-Abschluss?
5 Staatlich gesprüfte/r Betriebswirt/in - Gehalt, Einstiegsgehalt
6 Weiterbildung zum Geprüften Betriebswirt/in