Weiterbildung & Fernstudium – kaufmännische Berufe - Geprüfter Handelsfachwirt, Weiterbildung im Handel
Handelsfachwirt in Teilzeit oder Vollzeit?
Derjenige der mehr kann, mehr Wissen hat, hat automatisch auch eine bessere berufliche Zukunft. Lebenslanges Lernen ist die Devise die von der Bundesregierung gefördert und gefordert wird.
Für diejenigen die aus dem Handel kommen bedeutet beispielsweise die berufliche Weiterbildung zum Handelsfachwirt (IHK) ein Karrieresprungbrett.
Diejenige oder derjenige der/die sich mit Weiterbildungsgedanken trägt, für einen Fernlehrgang zum Handelsfachwirt nichts übrig hat, weil man beispielsweise lieber ...
Weiterbildungsdauer zum Handelsfachwirt in Vollzeit oder Teilzeit
Wenn alle Zugangsvoraussetzungen zur Weiterbildung zum Handelsfachwirt vorhanden sind, kann man sich zur Weiterbildung zum Handelsfachwirt anmelden. Wenn dann noch die Weiterbildungsmöglichkeit mittels eines Fernkurses ausgeschlossen wurde, bleibt die Wahlmöglichkeit entweder bei einem Vollzeitkurs oder bei einem Teilzeitkurs der mit der Prüfung zum Handelsassistent abschließt. In Vollzeit dauert die Weiterbildung in der Regel dann drei bis neun Monate. Der Teilzeitlehrgang zum Handelsfachwirt zwölf Monate bis eineinhalb Jahren. (Je nach Anbieter, Bildungsträger.) Sollte man sich zu dieser Weiterbildungsart entschließen, sollten unbedingt die Grundkosten des eigenen Lebens in die Überlegung miteinbezogen werden. Denn nicht nur die Weiterbildung kostet, die Kosten des normalen Leben laufen weiter: Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Fahrkarten usw. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass ...

Ein Entscheidungskriterium für eine Teilzeitausbildung zum Handelsfachwirt kann beispielsweise sein, dass familiäre oder private Verpflichtungen es lediglich ermöglichen einen halben Tag für einen Weiterbildungskurs Zeit zu haben. Möglicherweise muss ein pflegebedürftiger Angehöriger betreut werden, oder ein bzw. mehrere Kinder. Dann ist der Teilzeitlehrgang zum Handelsfachwirt zu empfehlen. Ein anderer Grund könnte etwa sein, dass die Finanzierung durch ein Stipendium, Bildungskredit etc. lediglich die Lehrgangskosten abdeckt und der Lernende letztlich den eigenen Lebensunterhalt verdienen muss. Hier bietet sich ein Teilzeitlehrgang zum Handelsfachwirt förmlich an. Dies fördert bei den Teilzeitlernenden die Motivation und die Verantwortungsbereitschaft durchaus positiv zur Aufbauqualifikation. Zusätzlich lässt sich sagen, dass eine Teilzeitausbildung zum Handelsfachwirt oder zur Handelsfachwirtin als familienfreundlich gilt. Idealer Weise lässt sich diese Aufbauqualifikation in die Familienphase einbauen, so dass die „berufliche Auszeit“, die Babypause, die oft der Karriereknick schlechthin ist, in das Gegenteil umgekehrt werden kann, zum Karrieresprungbrett. Eine Win-Win Situation wurde geschaffen.
Die Vorteile einer Vollzeitausbildung zum Handelsfachwirt liegen in der Unterrichtsdichte. Kompakt werden die Ausbildungsinhalte vermittelt. Lerninhalte sind dann oftmals eher „frischer vorrätig“ als wenn sich eine Weiterbildung über viele Monate hinzieht. Das Theoriecurriculum kann durch die Dozenten zusammenhängig präsentiert werden. Dies fördert sehr positiv die intensive Auseinandersetzung mit dem Lernstoff. Gleichzeitig gilt, dass sich der Lernstoff bei der Variante Handelsfachwirt in Vollzeit zu werden, gut und sicher einprägen kann.
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